Dimension zuerst; Nutzung entscheidet den Filter.
Bestand07ABLÄUFE & KANÄLE
Der Reifen ist die Linie.Alle Systeme folgen.
Die UI darf den Prozess vereinfachen, aber niemals seine Wahrheit erfinden. Ein physischer Reifen bleibt vom ersten Code bis zu Rechnung, Paket und Historie einzeln nachvollziehbar.
07.1VIER PERSPEKTIVEN
Dasselbe System.
Vier verschiedene Ziele.
Ein Ablauf ist erst verstanden, wenn er aus Sicht der Person lesbar ist, die ihn gerade erlebt. Die Oberfläche zeigt deshalb nur ihren nächsten sicheren Schritt – Übergaben und Nachweise bleiben trotzdem durchgehend verbunden.
ONE GOAL · FIVE MOMENTS1/2/4 Reifen, Endpreis, Profil und DOT vergleichen.
ProduktbeweisOriginalbilder und einzelne Units prüfen.
ReserveFrist, Adresse, Recht und Gesamtpreis bleiben sichtbar.
AuftragRechnung, Pakete und Tracking aus demselben Auftrag.
Lieferung07.2ABLAUFKATEGORIEN
Übergaben sichtbar.
Verantwortung eindeutig.
Aufnahme, Online-Kauf, Vor-Ort-Verkauf, Erfüllung und Ausnahme verwenden dieselben vier Rollenbahnen. Inaktive Perspektiven bleiben bewusst ruhig; niemand bekommt künstliche Schritte nur für ein vollständiges Diagramm.
ROLE → HANDOFF → PROOFbezahlter Auftrag mit Bestandssicherheit
Rolle klar
Jede Handlung hat genau einen primären Akteur. Systemautomatik wird als System benannt, nicht dem Mitarbeiter zugerechnet.
Objekt klar
Unit, Satz, Auftrag, Zahlung, Paket oder Beleg bleibt in jeder Übergabe benannt und verlinkt.
Erfolg klar
Eine Übergabe endet mit bestätigtem Zustand, Zeitpunkt und Wirkung – nicht mit „Anfrage gesendet“.
07.3REIFEN-LIFECYCLE
Ein Objekt.
Zwölf klare Übergaben.
Screens werden nicht nach Abteilungen entworfen, sondern nach dem nächsten sicheren Zustandswechsel des realen Reifens. Jede Übergabe benennt Objekt, Besitzer, Wirkung und Rückweg.
Backend entscheidet
Browser, Scanner und Provider liefern Absichten oder Fakten. Erst der bestätigte Serverzustand darf grün werden.
Ein Reifen bleibt einer
Auch im 2er-/4er-Satz, Warenkorb, Auftrag und Paket bleibt jede StockUnit mit Profil, DOT, Lager und Code sichtbar.
Unklar heißt gesperrt
Zahlung, Providerwrite, Listing oder Versand ohne eindeutigen Ausgang erzeugt eine Aufgabe – keine optimistische Freigabe.
07.4DATENOBJEKTE
Daten haben Besitzer.
UI zeigt ihre Beziehung.
Ein Formular darf Felder gruppieren, aber keine fachlich verschiedenen Objekte vermischen. Das verhindert widersprüchliche Masken und macht spätere Änderungen gezielt statt riskant.
Identifier- PFLEGE
- Scanner / Backend
- SCHUTZ
- nie still neu zuordnen
TyreSpec- PFLEGE
- Admin / Aufnahme
- SCHUTZ
- Dimension und Modell exakt
StockUnit- PFLEGE
- Backend
- SCHUTZ
- DOT, Profil, Status, Lager
TirePhoto- PFLEGE
- Scanner / Admin
- SCHUTZ
- Slot, Verarbeitung, Freigabe
TyreSet- PFLEGE
- Backend / Admin
- SCHUTZ
- Mitglieder bleiben einzeln
SaleOffer- PFLEGE
- Admin
- SCHUTZ
- Historie statt Überschreiben
ShopOrder- PFLEGE
- Checkout / eBay / Kasse
- SCHUTZ
- jede Unit bleibt referenziert
Invoice- PFLEGE
- Backend
- SCHUTZ
- idempotent und fortlaufend
07.5KANALVERTRÄGE
Jeder Kanal darf etwas.
Keiner darf alles.
Die Oberfläche zeigt nicht nur Status, sondern auch Zuständigkeit und Sicherheitsgrenze. So ist erkennbar, wo gehandelt werden kann und wo erst ein externer Zustand geklärt werden muss.
Code, QC, Fotos, Lager, Inventur, Packprüfung. Keine grüne Buchung ohne Server.
SCHREIBT FAKTENPreis, Gates, Sätze, Kanalwahl, Rechnungen, Provider- und Zahlungsabgleich.
STEUERT ENTSCHEIDUNGENServerpreis, konkrete Units/Sätze, Session-Reserve, unverlängerliche Deadline und Checkout-Key.
LIEST GEGATETDurable Outbox, Revisionen und Reconciliation. Bei Unklarheit bleibt das Unikat gehalten.
PROVIDER MIT ABGLEICHIntent, Betrag, Währung, Zeitpunkt und Besitz werden serverseitig geprüft; Zweifel werden Critical Issue.
EVENT ≠ BESTANDLabels müssen vollständig sein. Erst Scan aller Reifen plus zweite Bestätigung bucht gemeinsam aus.
LABEL ≠ VERSANDCONSEQUENCE BEFORE COUNTProvider, Betrag, Zeitpunkt und Ownership prüfen. Kein manueller grüner Status.
CRITICALProviderzustand klären, kontrolliert retryen oder Listing beenden.
BLOCKEDDirekt zum betroffenen Gate, Kontext und Filter bleiben erhalten.
ACTIONKeine Verkaufsblockade, aber sichtbar bis fachlich geprüft.
NOTICE07.6SCANNER-POLICY
Die Kamera sieht viel.
Sie bucht genau eins.
Das heutige ZXing-Scanning entprellt Wiederholungen und schützt Requests, akzeptiert aber den ersten gelieferten Code. Der Zielvertrag ergänzt zentrale Zielzone, stabile Wiederholung, Mehrfachcode-Stopp und einen sichtbaren Decoder-Lock.
ONE CODE · ONE REQUESTBEREIT
Ein Label zentrieren
Nur ein ausreichend großer Code innerhalb der Zielzone darf Kandidat werden.- 01Öffnen
Nur nach eindeutiger Aufgabe.
- 02Begrenzen
Zentrale ROI statt ganzer Reifenstapel.
- 03Stabilisieren
Gleicher Wert in zwei Treffern.
- 04Locken
Decoder vor dem Netzaufruf sperren.
- 05Bestätigen
Erfolg ausschließlich vom Server.
Weiter zielen. Kein Ton, kein Request, kein flackernder Fehler.
Normalisieren, Decoder sofort sperren, Scanfeedback geben und exakt einen Request senden.
Nichts auswählen. „Nur ein Label in den Rahmen“ anzeigen; außerhalb der zentralen Zone ignorieren.
Erfolg zeigen; im Serienmodus nach kurzer Ruhe rearmen, vor Formular/Bestätigung Stream schließen.
07.7UPDATE-VERTRAG
Neu lackieren.
Wahrheit behalten.
Die spätere Übertragung modernisiert Masken und Wege, ohne die fachlich erprobten Locks, Idempotency-Keys, Gate-Prüfungen oder Auditpfade neu zu erfinden.
API-Verträge, Statusketten, Serverautorität, Idempotenz, Audit und Rollen.
Informationshierarchie, Masken, Defaults, Fokus, Laufwege und sichere Serienbedienung.
Providerunsicherheit, Offlinezustand, Teilfehler, fremden Besitz und externe Restgrenzen.
Reales Gerät, Handschuhe, Hallenlicht/-lärm, 200 % Zoom, Dark/Light und lange deutsche Daten.
Reihenfolge nach CI-Freigabe: Scanner-Task für Task, Admin-Modul für Modul, Storefront-Journey für Journey. Jede Änderung wird gegen echte DTOs und Fehlerzustände geprüft – kein paralleler Komplettumbau.